NEWSLETTER 01/2009

Essay "Marken-Kontaktpunkte"
Investitionen in Markenkontaktpunkte - Was lohnt sich, was lohnt sich nicht?

Personelles

Lektüre-Tips


Liebe Kollegen, Geschäftspartner und Freunde,

Essay "Marken-Kontaktpunkte"

Sinnvoll Wirtschaften – das ist eine Aussage, die wir in den letzten Monaten häufig hören. Einsparungen oder Lean Managment scheinen zu negativ behaftet, eventuell gibt es dafür in vielen Unternehmen auch nicht mehr genug Spielraum. Deswegen „sinnvoll wirtschaften“ – aber was heisst das eigentlich? Im Bereich Markenpflege glauben wir, dass einige Unternehmen sinnvoller wirtschaften könnten. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmensbereichen ist der Nutzen von Investitionen in die Markenpflege schwer messbar und führt daher mit höherer Wahrscheinlichkeit zu suboptimalen Entscheidungen.

Dabei ist die Problemstellung grundsätzlich einfach: Welche Aktivitäten aus dem Arsenal markenbildender Maßnahmen soll unser Unternehmen einsetzen? Eine konkrete Antwort darauf zu finden ist schon viel schwieriger und wirft weitere essenzielle Fragen auf:

  • Was sind jene Kontaktpunkte, an denen für die Markenbedeutung entscheidende Kontakte zwischen der Organisation und Marktpartnern stattfinden?
  • Wie wichtig sind diese Kontaktpunkte, welchen konkreten Beitrag können sie zur Entstehung von Markenbedeutung leisten?
  • Wie gut funktionieren unsere derzeitigen Aktivitäten je Kontaktpunkt? Welche nützen, welche schaden der Marke?

Statt sich diesen Frage zu stellen, schreiben viele Unternehmen etablierte Aktivitäten fort, folgen Trends oder kürzen ihre markenbildenden Investitionen gleichförmig ohne Reflexion. Hier können Sie unsere Überlegungen zum Thema Touchpoint-Analyse nachlesen ->


<- zurück zur Übersicht

Personelles

Seit Jänner dieses Jahres hat sich unser Team leicht verändert: Monika Krimbacher, die seit Unternehmensgründung im Institut mitgearbeitet hat, ist nun vierte Partnerin – wir freuen uns, dass wir damit den engsten Kreis um ein Kernstück unserer Organisation erweitert haben. Ganz frisch, nämlich seit Oktober ist Mag. Simone Schmelzenbach, Absolventin des Wirtschaftsstudiums der Universität Innsbruck, neues Mitglied im Team.


<- zurück zur Übersicht

Lektüre-Tips:

Abschließend noch einige Literaturtipps:

  • In ihrem Beitrag „Towards the 'perfect' customer experience“ (Brand Management, November 2007) diskutieren Frow und Payne, unter welchen Umständen Kontaktpunkte zwischen Marke und Kunden tatsächlich die Marke stärken, und warum viele Kontakte eher das Gegenteil bewirken. Am Beispiel von TNT und Guinness geben die Autoren konkrete Hinweise zur Gestaltung des „perfekten“ Kontaktpunkts.

  • Am Beispiel der Marke Philips diskutieren Marc Bevolo und Reon Brand, zwei Manager von Philips im Design Management Journal („Brand Design for the Long Term“, Winter 2003), wie die Marke ihre Designanstrengungen beeinflusst. Überlegungen, welche Rolle Technologie zukünftig im Leben der Menschen spielen und welchen Beitrag Philips dabei leisten soll, leitet das Produktdesign: Die Marke Philips hat das Erlebnis „Technologie“ einzigartig, einfach und spannend zu machen – und das ist beim Produktdesign zu berücksichtigen. Interessierten Lesern lassen wir diese Artikel gerne zukommen.

  • Abschließend noch ein Buchtip, der sinnvolleres Wirtschaften im eigenen Umfeld erleichtern soll. David Allen gibt in „Getting Things Done“ (Penguin Books) eine Reihe von Hinweisen, wie durch effektiveren Umgang mit all den Informationen, die permanent auf uns eintreffen, mehr Zeit für „Sinnvolleres“ übrig bleibt.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.




Mit den besten weihnachtlichen Grüßen aus Innsbruck!


Christoph Antretter

Oliver Koll

Monika Krimbacher
HMuehlbacher
Hans Mühlbacher




<- zurück zur Übersicht
Wenn Sie den Newsletter abbestellen wollen,
bitte schicken Sie ein E-Mail an info@institutfuermarketing.com.