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Kundenzufriedenheit
Zufriedene Kunden sind ein zentraler Baustein für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Unternehmen investieren dementsprechend Ressourcen (Innovationen, Kommunikationsmaßnahmen, Mitarbeiterschulungen, etc.), um diese Zufriedenheit sicherzustellen. Umso überraschender ist es, wie (selten und ineffektiv) die Wirkung dieser Maßnahmen hinterfragt wird. Typischerweise sehen Unternehmen Kundenzufriedenheitsmessung als lästige Pflicht, und die Ergebnisse sind, so sie Beachtung finden, kaum geeignet, um Verbesserungen sicherzustellen. Oft liefern solche Instrumente Werte auf einer Skala (z.B. für Wartezeit einen Wert von 2.3), ohne die Relevanz der Skaleninhalte für Kunden und die Bedeutung der Bewertung für das Unternehmen zu hinterfragen:
- Ist Wartezeit ein Faktor, der Zufriedenheit beeinflusst?
- Ist 2.3 ein guter Wert, kann sich das Unternehmen damit zufrieden geben?
- Warum wird das Unternehmen so bewertet?
- Würde eine Verbesserung/Verschlechterung bei der Wartezeit die Zufriedenheit der Kunden beeinflussen?
Das Institut für Marketing bietet mit CSM (Customer Satisfaction Management) ein Instrument an, das durch die Kombination unterschiedlicher Marktforschungsmethoden folgende Fragen beantwortet:
- Was sind Treiber für Zufriedenheit aus Kundensicht?
- Wie gut schneidet unser Unternehmen bei dieser Treibern im Verhältnis zum Mitbewerb ab?
- Werden Verbesserungen (Verschlechterungen) in der jeweiligen Leistung belohnt (bestraft)?
Damit liefert CSM nicht nur Informationen über den momentanen Grad an Zufriedenheit, sondern auch Hinweise für effektive Maßnahmen zur strategischen Differenzierung.
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